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Als Nektar bezeichnet man den Siebröhrensaft von Pflanzen. Damit dieser entstehen kann, sind eine Reihe von Abläufen und Umwandlungsprozessen nötig.
Der Ausgangsstoff Zucker wird durch die Photosynthese gebildet. Dabei wird mithilfe des grünen Pflanzenstoffs Chlorophyll, Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid der Stoffwechselprozess in Gang gesetzt, bei dem Sauerstoff, Wasser und Zucker produziert wird (siehe Abbildung).
Der so entstandene Traubenzucker (Glucose) wird nun von den Blättern in die Leitungsbahnen der Pflanze abtransportiert. Dafür wird eine weitere Zuckerart, der Fruchtzucker (Fructose), angelagert. Diesen so entstandenen Zweifachzucker nennt man Saccharose, der jetzt in die Nektardrüsen der Blüten geleitet wird. Der abgegebene Nektar besteht bis zu 80% aus Wasser, die Zuckerkonzentration variiert zwischen 5 und 80%. Daneben sind außerdem Aroma-, Mineralstoffe und Vitamine enthalten.
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