Bild Banner02 Unsere Imkerei

    • Kein Einsatz von chemischen Mitteln zur Bekämpfung von Krankheiten (z. B. Varroa Milbe)
    • Haltung von starken und vitalen Völkern
    • Führung eines eigenen Wachskreislaufs
    • Schonende Ernte und Verarbeitung des Honigs ohne schädigende Erhitzung
    • Kein Zusatz von Zucker, Konservierungsmitteln, Farbstoffen oder Aroma
    • Ständige Qualitätskontrolle des Honigs
    • Kein Zukauf von Honig oder Vermischung mit fremdem oder ausländischem Honig

Sie erhalten bei uns Honig aus garantiert eigener Herstellung, dem nichts zugesetzt oder entzogen wird. Unser Honig wird nicht gefiltert!

Letzte Änderung am:
Donnerstag, 10. April 2014

Von Kindesbeinen an musste ich im Bienenhaus meines Vaters helfen, der 1958 von seinem Onkel 14 Bienenvölker geerbt hatte. Zunächst war davon gar nicht begeistert, doch mit den Jahren wuchs das Interesse für die kleinen Insekten. 1981 begann ich also meine imkerliche Laufbahn mit 10 Völkern. Ich erinnere mich noch gut daran, wie stech- und schwarmfreudig und sammelfaul diese Bienen damals waren. In wenigen Jahren konnte ich die Völkerzahl auf knapp 100 erweitern und um den Bienen geeignete Trachtplätze bieten zu können, kaufte ich von einem Kollegen einen „Russenbus“, den wir „Sascha“ tauften (dieser Bus hatte übrigens einen sensationellen Benzinverbrauch von 80l/100km!). So unternahm ich 1988 meine ersten größeren Wanderungen in Raps, Obst, Rotklee und Wald. 1990 nahm ich am letzten stattfindenden Lehrgang in Neugattersleben (Brandenburg) zur Ausbildung als Imker teil.

Bis 1995 führte ich meine Imkerei mit etwa 200 bis 250 Bienenvölkern im Nebenerwerb. Aufgrund einer Mehlstauballergie konnte ich jedoch nicht mehr im elterlichen Betrieb als Bäcker arbeiten. Gemeinsam mit meiner Frau beschlossen wir, die Imkerei hauptberuflich zu betreiben. Um dem ständig herrschenden Platzmangel ein Ende zu bereiten, planten wir den Bau eines neuen Betriebsgebäudes, welches wegen einiger behördlicher Hindernisse erst 1998 fertig gestellt wurde. Neben den modernen Räumen zur Honiggewinnung (Abfüll- und Schleuderraum), wurde auch eine geräumige Werkstatt eingerichtet, sowie ein Hofladen, Büro und zwei Lagerräume.

Aufgrund der ständig wachsenden Nachfrage, erweiterten wir unsere Völkerzahl jedes Jahr. Außerdem entschlossen wir uns 2004, zwei Facharbeiter zum Imker auszubilden. Mittlerweile bewirtschaften wir ca. 300 Bienenvölker.

Doch auch die Wandertechnik musste der höheren Völkerzahl angepasst werden. Zunächst konnten wir die Wanderungen noch mit einem Transporter und Hänger bewältigen, sodass wir pro Wanderung 35 Völker transportieren konnten. Seit 2008 erleichtert uns ein LKW mit Ladekran und großem Hänger die Arbeit um ein Vielfaches. Die angefertigten Gestelle, auf denen jeweils fünf Völker Platz finden, lassen sich schnell und schonend versetzen. So sind wir jetzt in der Lage, mit bis zu 160 Bienenvölkern zu wandern.

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Meine Tochter Cynthia und ich bei der Entnahme von Honigwaben.

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Honigwabe

  • Frühtrachthonig
  • Sommerblütenhonig
  • Robinienhonig
  • Lindenhonig
  • Waldhonig
  • Tannenhonig
  • Heidehonig

Das Angebot der verschiedenen Honigsorten ändert sich ständig und hängt vom jeweiligen Ernteerfolg und vielen anderen Faktoren, wie Trachtangebot oder Wetter ab.

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Wanderung mit “Sascha”

Alter Bienenhänger

Wanderung Transporter und Anhänger

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Wanderung heute: Mit LKW, Ladekran und Hänger