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Bis 1995 führte ich meine Imkerei mit etwa 200 bis 250 Bienenvölkern im Nebenerwerb. Aufgrund einer Mehlstauballergie konnte ich jedoch nicht mehr im elterlichen Betrieb als Bäcker arbeiten. Gemeinsam mit meiner Frau beschlossen wir, die Imkerei hauptberuflich zu betreiben. Um dem ständig herrschenden Platzmangel ein Ende zu bereiten, planten wir den Bau eines neuen Betriebsgebäudes, welches wegen einiger behördlicher Hindernisse erst 1998 fertig gestellt wurde. Neben den modernen Räumen zur Honiggewinnung (Abfüll- und Schleuderraum), wurde auch eine geräumige Werkstatt eingerichtet, sowie ein Hofladen, Büro und zwei Lagerräume.
Aufgrund der ständig wachsenden Nachfrage, erweiterten wir unsere Völkerzahl jedes Jahr. Außerdem entschlossen wir uns 2004, zwei Facharbeiter zum Imker auszubilden. Mittlerweile bewirtschaften wir ca. 300 Bienenvölker.
Doch auch die Wandertechnik musste der höheren Völkerzahl angepasst werden. Zunächst konnten wir die Wanderungen noch mit einem Transporter und Hänger bewältigen, sodass wir pro Wanderung 35 Völker transportieren konnten. Seit 2008 erleichtert uns ein LKW mit Ladekran und großem Hänger die Arbeit um ein Vielfaches. Die angefertigten Gestelle, auf denen jeweils fünf Völker Platz finden, lassen sich schnell und schonend versetzen. So sind wir jetzt in der Lage, mit bis zu 160 Bienenvölkern zu wandern.
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